I haven't needed it for ages, but now I'm back in a situation where I need a POP connector for Exchange. The reason for this is a somewhat idiosyncratic configuration of my new hoster's mail server. Until the problem is solved, I have to pick up exactly one mailbox via POP3 and deliver it to the local Exchange server. Years ago, I used to use the POPcon software from Servolutions for this, but I didn't want to spend 79 EUR for the one mailbox and a transitional basic solution. There used to be some free alternatives to POPcon, but they all seem to have disappeared or are hopelessly outdated.
I can still vaguely remember having built something with Fetchmail on a Linux server, but I didn't want to install a Linux VM for the one mailbox. WSL also seems to me to be a bit overkill, but fortunately you can also run many Linux tools on Windows using Cygwin. So if anyone needs it, here is a quick and dirty guide for a POP connector using Fetchmail on Windows.
First, Cygwin must be downloaded and installed. I run Cygwin and Fetchmail directly on the Exchange server. For my single mailbox this is OK for me, but of course I bypass my SPAM filter this way, everything that is in the POP mailbox is also delivered to my mailbox. It's not nice, but it's acceptable for my transitional basic solution. You can download Cygwin here:
https://cygwin.com/install.html
The installation of Cygwin and Fetchmail is done quickly, so here are the uncommented screenshots for the sake of completeness:
Only fetchmail needs to be selected as the package. The corresponding dependencies are installed automatically:
After Cygwin and Fetchmail are installed, you will need the following 3 files from this download:
The 3 files from the archive must now be copied to the Cygwin installation directory. In my case it is d:\Tools\Cygwin:
The path to the Cygwin bin directory must now be adjusted in the fetchmail.cmd file:
In the fetchmailrc file, the mailboxes are entered which are to be retrieved from the POP3 server and delivered to Exchange:
I run fetchmail directly on the Exchange server, so I have entered localhost as smtphost here. If fetchmail is running on another server, the name of the Exchange server can of course also be entered as smtphost. If several POP3 mailboxes are to be fetched, the 3 lines can be entered several times in the fetchmailrc file.
The fetchmailrc file now requires certain access rights so that fetchmail does not complain. To do this, a Cygwin terminal (Bash) must be started and the access rights of the file adjusted. The following screenshot shows how it works:
Now the script "fetchmail.cmd" can be executed and the mails are fetched from the POP3 server and delivered to Exchange. A log file is created in the Cygwin directory for this purpose:
A scheduled task can be created so that Fetchmail is executed every few minutes. In this case, fetchmail.cmd only needs to be executed every 5 minutes, for example:
So it works well and I now have 94 mails to process...
Ob das nun mit einem catchall pop Konto mit fetchmail funktioniert, könnte ich leider bis jetzt nirgends wirklich finden.
Ich plane für einen Server Umzug kurzfristig eine Linux VM mit fetchmail vor einen Exchange 2019 zu stellen. Um jetzt nicht alle Konten auf dem externen Pop anlegen zu müssen und möglichst wenig am Exchange zu ändern würde ich gerne mit fetchmail einen catchall abrufen. Bin mir jetzt aber nicht sicher ob die dann richtig in den bestehenden Exchange Konten einsortiert werden.
Hallo Frank,
dein Blog ist klasse und ich bin hier immer wieder gern.
Ich stehe gerade auch vor einer solchen Aufgabe wie hier in diesem Beitrag. Ich gedenke, sie mit IMAPSYNC zu lösen. Es holt die Mails per IMAP ab und stellt sie ebenfalls per IMAP zu. IMAP hat gegenüber der SMTP-Methode den großen Vorteil, dass bei der Abholung die Header der Mail wenig oder gar nicht verändert wird. Ausführen lässt sich IMAPSYNC per Batch in Dauerschleife. Für die Anmeldung am Exchange-Server mit nur einem User habe ich dankbarer Weise auf einen anderen Blogbeitrag von Frank zurückgegriffen. IMAPSYNC läuft direkt auf dem Exchange-Server und die IMAP-Ports des Servers sind auch nur vom Server aus erreichbar, nicht von anderen IPs.
Bei den Lösungen, die per SMTP die Mails zustellen, gibt es das Problem, dass im Outlook dann ein falsches „Erhalten“ Datum zu sehen ist. Zumindest ist es um das Abholintervall falsch, aber es kann auch um viel mehr verschoben sein, wenn entweder der Exchange-Server oder das POP-2-SMTP-Tool gerade nicht lief oder wenn die lokale Umgebung warum auch immer mal Internetprobleme hatte. Am problematischsten ist hierbei die unvermeidbare Zeitverschiebung, welche durch das Abholintervall entsteht.
Hat jemand Erfahrung mit IMAPSYNC ? Gemeint ist imapsync von Gilles Lamiral
Hat einer eine Idee, wie man fetchmail dazu bewegen kann immer STARTTLS zu verwenden? Der Parameter sslproto ‚auto‘ oder ‚TLS1.2+‘ sorgt nur dafür, dass trotzdem eine Fehlermeldung erscheint man möge bitte STARTTLS verwenden :(
Also… Ich möchte gern Mails abrufen, das klappt. Aber die Zustellung an einen lokalen Mailserver, der STARTTLS erwartet, da wird dann abgebrochen.
Für alle, für welche es noch interessant ist:
POPtm ist kostenlos (auf sourceforge verfügbar), läuft als Dienst auch auf Core und aus meiner Sicht recht einfach über Browser konfigurierbar.
Die Software ist auf Stand 2008 – mag funktionieren, aber spätestens bei TLS hakt das doch bestimmt an allen Enden?!?
Vielen Dank für diesen Beitrag.
Hatte in der Vergangenheit Pop3Connex im -einsatz, bei einem Serverumzug scheiterte es nun an der Aktivierung über den Testzeitraum hinaus.
Da kam dieser Beitrag genau recht.
Der Service ist schnell installiert und konfiguriert.
Habe nur geändert, dass die Logfiles in einen abweichenden Ordner abgelegt werden.
Nachtrag:
Habe noch in der fetchmail.sh den Parameter „–limit 0“ angegeben, da direkt beim ersten Abruf eine Mail verloren ging. Ich gehe aber davon aus, dass der alte POP Connector diese E-Mail auch ignoriert hat, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass gerade zum Umstellungszeitraum eine so große Mail reinkam.
Auszug aus dem Protokoll:
fetchmail: Nachricht Empfänger@domain.de@pop.xxx.de:1 von 1 wird gelesen (111967435 Bytes) (Log-Meldung unvollständig)
fetchmail: SMTP-Fehler: 552 5.3.4 Message size exceeds fixed maximum message size
fetchmail: gelöscht
Ich habe bei drei Kunden POPCollector laufen (https://www.cedit.biz/software-products/10-pop-collector). Benötigt für SSL auch STunnel. Sicher etwas priemelig bei der Einrichtung, aber läuft sehr stabil. Und gratis :)
Ich könnte gar nicht mehr sagen, wo Probleme oder Rückfragen waren, da von SBS 2008 bis Exchange 2013 auf SRV 2012 alle Systeme nach dem Setup und Konfiguration bis zum Ende durchliefen :)
Etwas umständlich ist die Postfachpflege, aber wenn sich da nicht viel ändert, alles ruhig :)
Hallo,
weiß jemand, ob POPCon Version 3.94 TLS 1.2 kann?
Vielen Dank im Voraus
Steffen
Hallo Steffen,
aucb bei Strato?! :-)
Der PopCon 3 kann das nicht mehr. Wir stehen gerade vor dem selben Problem.
Laut Hersteller kann das aber die neue Version 4.0.
Die gibt es zu einem etwas günstigeren Upgradepreis:
https://servolutions.de/shop/Products?cat=v3v4
POPCon kommt mir nicht mehr auf die Maschinen. Das Abholen der Mails dauert aus unklaren Gründen viel zu lange. Für nur ein Megabyte benötigt POPcon (V3.94) fast eine halbe Minute, während der POP-Abruf derselben Mail mit Outlook oder anderen Mailprogrammen lediglich von der Bandbreite begrenzt wird. Ich habe das nach diversen Problemen bei Kunden ausführlich in verschiedenen Umgebungen analysiert, die Ursache liegt zweifelsfrei bei POPcon. Noch ärgerlicher ist jedoch die Tatsache, daß der Support nicht erreichbar ist und auch auf mehrfache Anschreiben nicht reagierte. Ein absolutes NoGo für eine kostenpflichtige Software. Ich würde sie mittlerweile nicht mal geschenkt einsetzen.
Leider ist servolutions nicht erreichbar.
Wir haben das Upgrade von v3.x auf v4.x gekauft, es gab Probleme bei der Installation.
Der Lizensierungsprozess funktioniert online, schreibt aber nicht mehr die Lizenz in die registry. Das führt dazu, dass bei Neuinstallation oder Restore der Lizensierungsprozess erneut durchgeführt werden muss.
Servolutions reagiert nicht auf mail und Nachrichten auf dem AB, direkt per Telefon ist niemand zu erreichen. Damit kann trotz Kauf das Produkt nicht mehr aktiviert werden, das Geld ist „futsch“.
Hallo Zusammen,
Funtioniert die es auch mit Catchall Postfächern ?? Wenn ja welchen Eintrag muss ich dann bei smtpname machen ??
Vielen Dank im Voraus
Andreas
Hallo,
woran die wenigsten denken: hMailServer kann das auch. Es gibt sogar eine Anleitung dafür: http://www.microlinc.de/index.php?lev1=22&lev2=1&id=215 .
Den hMailserver kann man auch nett ausserhalb des Exchange programmieren und vmtl. funktioniert auch das Senden über verschiedene Smarthosts abhängig von der Domain des Absenders was im Exchange als solches schon mal nicht geht.
Was evtl. ein Problem werden kann: .Net 3.5 wird benötigt (bei Exchange Servern fremde .Net Versionen zu benutzen kann problematisch sein) und sollte _vor_ der Installation des hMailServer auf dem Exchange installiert werden. Ebenso: direkt nach der Installation läuft der hMailServer Dienst an und erwartet an den üblichen E-Mail Ports uneingeschränkt operieren zu können was natürlich nicht funktioniert. Daher: Protokolle abschalten oder Ports anpassen.
Hallo,
vielen Dank für die Info zu hMailServer!
Der hMailServer als „POP3-Connector“ funktioniert sehr gut !
Hallo Frank,
kurze Frage zu deiner Fetchmail Lösung. Hast du im Exchange-Connector TLS abgeschaltet, damit das funktioniert? Sollte bei lokaler Verarbeitung der E-Mails ja kein Problem darstellen, jedoch probiere ich gerade einen Exchange Online (Office 365) über Fetchmail mit E-Mails zu füttern, jedoch bricht Fetchmail die Übertragung mit folgender Fehlermeldung ab:
SMTP error: 454 4.7.0 Connection is not TLS encrypted. Recipient organization requires TLS.
Im Manual von Fetchmail finde ich einfach keine Möglichkeit für den SMTP Weiterversand TLS zu aktivieren. Wie hast du das bei dir gelöst? Abschalten von TLS wäre in meinem Fall ja nicht wirklich eine Option.
Über kurze Rückmeldung würde ich mich freuen,
Danke und Gruß
Dominik
Ich kann noch pop2exchange empfehlen.
Läuft und ist eine günstige Lösung mit deutschem Support.
Hatte auch nach dem Umstieg vom SBS2011 nach einer Lösung gesucht und vielen waren zu kompliziert oder zu teuer.
Nur der guten Ordnung halber:
POP Connectoren für Exchange sind seitens Microsofts nicht supportend, d.h. ihr kriegt keinen Support von MS, wenn euer Exchange Server mal steht.
Ich habe auch noch nie einen Grund gesehen, sowas zu brauchen..
Quelle?
POP Connectoren nutzen i. d. R. die Schnittstelle SMTP. Diese ist eine Kernfunktionalität von Exchange und von Microsoft supported. Wenn etwas hängt hilft ein Blick ins Log (POP Collector seitig und / oder Exchange seitig [ProtocolLog -> SMTP]). Dann ist klar ob Exchange Schuld ist oder der Connector. In meinen Augen kann deine Aussage daher nicht stimmen.
Kenne die Aussage nur in Zusammenhang des SBS 2011 Pop3 Connector, der von MS nur für den SBS 2011 supported wurde, nicht aber für normale Exchange Installationen.
Das MS den Support einstellt, wenn die Mails über eine POP32SMTP Connector an Exchnage weiter geleitet wird, wäre mir neu,
Exchange erhält die Mails normal per SMTP, Quell IP ist dann natürlich localhost oder eine IP im lokalen LAN, wo der Connector drauf läuft.
Wäre nett, wenn die Quelle für den Support Ausschluß von MS belegt würde.
Eine meiner Meinung nach auch recht brauchbare Lösung ist SamrtPOP2Exchange von Jam-Software.
https://www.jam-software.de/smartpop2exchange
Die Software hat neben der Funktionalität des POP3 Downloader auch einen Spam und Virenfilter integriert.
Die Oberfläche sieht zwar nicht mehr ganz so taufrisch aus, aber die Software wird immer noch weiter entwickelt und funktioniert recht zuverlässig.
Hallo,
Schöner Artikel, aber Fetchmail ist viel zu umständlich.
Nutze seit jahren pop3connex
http://pop3connex.itdtel.net/?lu_lang_code=en-us
Und habe es unter win2019 laufen. Ist kostenlos nach registrierung,
Auf win2019 muss donNetFramework etwas bezüglich ssl angepast werden, dann läuft es super:
We have made the following improvements in this area:
• The following registry keys can be set to use the operating system defaults for SSL and TLS instead of the hardcoded .NET Framework defaults for a managed application running on the computer.
○ For 64-bit operating systems:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\.NETFramework\v2.0.50727]
„SystemDefaultTlsVersions“=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\.NETFramework\v2.0.50727]
„SystemDefaultTlsVersions“=dword:00000001
Aus
Den pop3Connex Finde ich auch top, nicht perfekt. aber schon sehr gut. Habe den auch auf ein paar Systemen laufen. Wollte den jetzt auf einem neuen auch wieder einsetzen. Leider ist die Seite offline seit einiger Zeit. Lässt sich also nicht mehr aktivieren. Ich weiß jetzt nicht ob die nun auch nach 60Tagen den Dienst einstellt, auch wenn die nicht nach Hause telefonieren kann (da die Seite offline ist).
Die Aktivierungsschlüssel hatte ich mir natürlich nicht notiert für die laufenden Systeme.
Hast du die Software zufällig in letzter Zeit Mail neu eingesetzt?
Ansonsten läuft bei mir noch PopCollector von https://www.cedit.biz/software-products/10-pop-collector
Sehr zuverlässig, allerdings benötigt man für den Einsatz als Dienst und SSL zusätzliche Tools.
Hallo Frank
Wir haben oft dieses Produkt im Einsatz: POPCon
https://www.servolutions.de/popcon.htm
Installieren, Exchange -Verbindung konfigurieren, POP3-Konten und Zeitplan konfigurieren.
Eine „Schwachstelle“ ist vorhanden, die Software hat mit sehr grosse E-Mails hin und wieder etwas Mühe.
Gruss
Eric
Das dürfte wohl daran liegen, dass große E-Mails mehr Zeit beim Abruf brauchen, gerade bei langsamen Internetverbindungen – die SMTP-Verbindung am Exchange hat einen Timeout und macht einfach zu. Das war auch ein Problem am POP-Connector in den früheren SBS-Servern. Die Timeouts lassen sich aber auf größere Werte einstellen.
Das wäre eigentlich kein Problem, wenn der POP-Connector die E-Mail erst vollständig herunterlädt und im Anschluss per localhost/LAN zustellt. Wenn der POP-Connector aber während seinem (langsamen) Download bereits die SMTP-Verbindung herstellt und der SMTP-Server/Exchange die Verbindung nach Timeout schließt geht der Abruf ins Klo.
Da hast du Recht Martin. Zum Glück sind die externe Postfächer oft eingeschränkt was die Nachrichtengrösse betrifft. Dennoch war es mir wichtig es kurz zu erwähnen, denn sonst funktioniert die Software einwandfrei.
POPCon versorgt zuerst den Download und anschliessend separat die Zustellung im jeweilige Postfach.
Ich nutze auch das hier: http://pop3connex.itdtel.net
Hallo Frank,
alternativ zu deiner Portierung funktionieren folgende Tools sehr gut:
– PopGrabber
– pullution.net
Ersteres haben wir in einer kl. Insellösung problemlos noch im Einsatz.
Gruß,
Daniel
Hallo Daniel,
ich habe mir gerade deine beiden Tools angeschaut (die kannte ich nicht):
PopGrapper kann nur pop3 unverschlüsselt.
pollution.net benötigt .Net 3.5 – und bei .Net bin ich immer vorsichtig bei Exchange Servern
Da finde ich die fetchmail als Exchange autarke Lösung mit ssl Support besser
Alle POP Connectoren die nur unverschlüsselt können, können mit STunnel gepimpt werden. Wunderschönes Tool, ordentliche Log Funktion, integriert sich auch schön in Windows Betriebssysteme (funzt als Dienst).
Hallo,
ja genau vor solchen „Problemen“ stehen wir immer mal wieder. Es gibt viele Firmen, die – ich sage immer Schattenpostfach – benutzen, dass bei einem ganz anderen Provider liegt, oftmals ein Privatkundenpostfach bei einen Freemail-Provider o.ä.. Da geht dann nur POP3 in der Abholung. Da wir als SPAM Schutzlösung GFI Mailessentials einsetzen, ist die Sache recht easy. Das Tool hat noch einen vollwertigen POP3 Abholer inkludiert und somit passt das gleich ohne Zusatztools perfekt (so perfekt wie POP3 halt ist). Als Standalone ist Cygwin auch ein guter Ansatz.